ORTHOPÄDISCHE UNIVERSITÄTSKLINIK

Spinalkanalstenose

Einengung des Wirbelkanals

Die Spinalkanalstenose ist eine häufige degenerative Erkrankung der Wirbelsäule. Durch Verschleiß kann es zu einer Einengung des Wirbelkanals und der Nervenaustrittsstellen kommen. Typischerweise treten Beschwerden vor allem beim Gehen oder längeren Stehen auf.

Typische Beschwerden

  • Rückenschmerzen
  • Schmerzen in Gesäß und Beinen
  • Kribbeln oder Taubheitsgefühle
  • Schweregefühl der Beine
  • verminderte Gehstrecke
  • Gangunsicherheit

Viele Patientinnen und Patienten berichten, dass die Beschwerden beim Sitzen oder Vorbeugen nachlassen.

Diagnostik

  • klinische Untersuchung
  • MRT der Wirbelsäule
  • Röntgenaufnahmen
  • CT bei speziellen Fragestellungen

Behandlung

Konservative Therapie

Zu den konservativen Möglichkeiten gehören Schmerztherapie, Physiotherapie, Infiltrationen, Bewegungstherapie und physikalische Maßnahmen.

Operative Therapie

Bei anhaltenden Beschwerden oder neurologischen Ausfällen kann eine operative Entlastung der Nerven notwendig werden. Je nach Befund erfolgt eine mikrochirurgische Dekompression, eine Erweiterung des Wirbelkanals oder eine Kombination mit stabilisierenden Verfahren.

Unser Ziel

Ziel der Behandlung ist es, die Gehfähigkeit zu verbessern, Schmerzen zu reduzieren und Selbstständigkeit im Alltag möglichst zu erhalten oder zurückzugewinnen.

Letzte Änderung: 04.08.2026 - Ansprechpartner:

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