ORTHOPÄDISCHE UNIVERSITÄTSKLINIK

Skoliose

Seitliche Verkrümmung der Wirbelsäule

Die Skoliose bezeichnet eine dreidimensionale Verformung der Wirbelsäule. Sie kann im Kindes-, Jugend- oder Erwachsenenalter auftreten. Die Behandlung richtet sich nach Alter, Krümmungsausmaß, Beschwerden und Fortschreiten der Fehlstellung.

Formen der Skoliose

Idiopathische Skoliose

Die häufigste Form der Skoliose bei Kindern und Jugendlichen. Die Ursache ist meist nicht eindeutig bekannt.

Degenerative Skoliose

Diese Form entsteht im Erwachsenenalter durch Verschleißprozesse.

Neuromuskuläre Skoliose

Diese Form tritt im Zusammenhang mit neurologischen oder muskulären Erkrankungen auf.

Typische Anzeichen und Beschwerden

  • schiefer Schulterstand
  • asymmetrische Taille
  • Rippenbuckel
  • Rückenschmerzen
  • Belastungseinschränkungen
  • Haltungsschwäche
  • klinische Untersuchung
  • Röntgenaufnahmen der gesamten Wirbelsäule
  • Bestimmung des Cobb-Winkels
  • MRT bei speziellen Fragestellungen

Diagnostik

  • klinische Untersuchung
  • Röntgenaufnahmen der gesamten Wirbelsäule
  • Bestimmung des Cobb-Winkels
  • MRT bei speziellen Fragestellungen

Behandlung

Beobachtung und Korsettbehandlung

Bei geringen Krümmungen können regelmäßige Verlaufskontrollen ausreichend sein. Bei wachsenden Patientinnen und Patienten mit relevanter Krümmungszunahme kann eine Korsettbehandlung notwendig werden.

Operative Korrektur

Bei ausgeprägten Fehlstellungen oder fortschreitender Deformität kann eine operative Korrektur sinnvoll sein. Die Entscheidung wird individuell und unter Berücksichtigung von Alter, Wachstum, Beschwerden und Befund getroffen.

Spezialisierte Versorgung

Die Orthopädische Universitätsklinik Magdeburg behandelt Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit komplexen Wirbelsäulendeformitäten.

Letzte Änderung: 04.08.2026 - Ansprechpartner:

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